Malen und gestalten dürfen statt sprechen müssen

Künstlerisches Angebot für Krebspatienten am Katholischen Klinikum Mainz ändert sich

Die Teilnehmerinnen des Kurses bedanken sich gemeinsam mit Dipl.-Psych. Christina Demmerle (1. von rechts) bei der Künstlerin Ewa Stefanski (4. von rechts).

25.07.2019

 

Malen und gestalten dürfen statt sprechen müssen

Künstlerisches Angebot für Krebspatienten am Katholischen Klinikum Mainz ändert sich

(Mainz, 25.07.2019, cb)  Unter dem Titel „Malen und Gestalten“ bietet das Katholische Klinikum Mainz (kkm) seit rund 15 Jahren Krebspatienten ein besonderes therapeutisches Angebot. Nun wird das Konzept auch mit anderen Farbtupfern versehen. Aus diesem Grund dankte Christina Demmerle, die Leitende Psychoonkologin des kkm, der Künstlerin Ewa Stefanski für die langjährige Zusammenarbeit - für mehr als 500 Termine, in denen zahlreiche kreative Werke entstanden sind. Was die Teilnehmer dabei mitgenommen haben, war stets mehr als „nur“ ein Kunstwerk. Sie beschreiben es unter anderem als einen Spaziergang für die Seele, als eine Möglichkeit Kraft zu tanken oder im Kopf freier zu werden. Ab November startet das neue Angebot mit vier Terminen. Dabei steht das Experimentieren mit Farben und Formen sowie das Gestalten mit verschiedenen Materialien im Fokus. So kann dem seelischen Befinden Ausdruck verliehen werden ohne darüber persönlich sprechen zu müssen. Wer als Krebspatient gerne dabei sein möchte, kann sich vormerken lassen per Mail an psychoonkologie(at)kkmainz.de oder telefonisch unter 06131/575 1409.


Zur Person:
Die Künstlerin Ewa Stefanski wurde in Polen geboren und hat an der Staatlichen Kunstschule Posen studiert. Seit 1981 lebt sie in Deutschland. Als Malerin unterrichtet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Als Kunsttherapeutin arbeitete sie seit 2004 im Katholischen Klinikum Mainz (kkm). Seit 1982 hat sie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.