Retten Sie ihr Leben!

Katholisches Klinikum Mainz informiert mit Telefonaktion am 26. März rund um das Thema Darmkrebs

21.03.2019

Retten Sie ihr Leben!

Katholisches Klinikum Mainz informiert mit Telefonaktion am 26. März rund um das Thema Darmkrebs

(Mainz, 21.03.2019, cb) Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Früh erkannt ist er heilbar beziehungsweise kann er sogar ganz vermieden werden. Anlässlich des Darmkrebsmonates März appelliert daher auch das Darmzentrum am Katholische Klinikum Mainz (kkm) unbedingt zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Im Rahmen einer Telefonaktion beantworten die Experten des Darmzentrums Mainz am Dienstag, den 26. März von 13:30 bis 14:30 Uhr, alle Fragen rund um die Vorsorge, Früherkennung, Therapie und Nachsorge bei dieser Erkrankung. Alle Interessierten, Betroffenen und Angehörige sind herzlich eingeladen Ihre Fragen zu stellen. Prof. Dr. med. Achim Heintz (Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie) ist dann unter der 06131 / 575 832348 und PD Dr. med. Dirk Hartmann (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2, Gastroenteroskopie)  ist unter der 06131 / 575 832349 erreichbar.

Unter dem Begriff Darmkrebs werden Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom) verstanden. Der Darmkrebs ist im frühen Stadium kaum bemerkbar, da meist keine Beschwerden auftreten. Zudem ist das Wachstum der Karzinome sehr langsam. Daher ist es sehr wichtig, Hinweise, die auf Darmkrebs schließen lassen können, unbedingt ernst zu nehmen. Diese können beispielsweise veränderter Stuhlgang sein (plötzlicher Durchfall oder Verstopfung oder beides im Wechsel), wiederholt auftretende krampfartige Bauchschmerzen, häufiger Stuhlgang, Blähbauch, Blässe, Blutarmut, Gewichtsverlust, körperliche Schwäche, Müdigkeit, Blut im Stuhl oder tastbare Verhärtungen im Bauchraum oder vergrößerte Lymphknoten. Diese Hinweise können aber auch andere Ursachen haben.

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser kann er geheilt oder durch die Entfernung sogar vermieden werden. Aktuell haben gesetzlich Versicherte ab 55 Jahren einen Anspruch auf eine Darmspiegelung. 28.400 Frauen und 35.500 Männer erkranken pro Jahr in Deutschland pro Jahr an Darmkrebs. Somit ist Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebs-Erkrankung nach Brust- und Prostatakrebs. Warum Darmkrebs entsteht, ist bislang allerdings unklar. Einige Faktoren, wie erbliche Veranlagung, chronisch entzündliche Erkrankungen, Diabetes Typ2, ein ungesunder Lebensstil und schlechte Ernährungsgewohnheiten sowie Übergewicht und Alkoholkonsum, stehen jedoch in Verdacht, das Auftreten der Krankheit zu begünstigen. Eine frühzeitige Diagnose kann daher Leben retten.

„Um eine möglichst optimale Behandlung bei Darmkrebs gewährleisten zu können, haben wir im Katholischen Klinikum das Darmzentrum Mainz im Jahr 2000 gegründet. Dieses wurde 2007 als erstes Darmkrebszentrum in Rheinland-Pfalz von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und vereint alle Spezialisten. Hier kann, von der Früherkennung bis zur Nachsorge, eine Betreuung in allen relevanten Belangen erfolgen. So konnte über die letzten 10 Jahre eine deutliche Verbesserung der Versorgung von Darmkrebspatienten in Mainz durch das gegründete Zentrum verzeichnet werden.“, erläutert Prof. Dr. med. Achim Heintz, der Leiter des Darmzentrums Mainz und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, und Viszeralchirurgie am Katholischen Klinikum Mainz.

„Wir bieten dabei eine so genannte geschlossene Versorgungskette an. Das heißt jeder Krankheitsfall wird interdisziplinär von den Spezialisten besprochen und in einer gemeinsamen Strategie mit dem Ziel der Heilung bzw. Erhaltung und der Verbesserung der Lebensqualität nach den heute besten zur Verfügung stehenden Kenntnissen behandelt“, ergänzt PD Dr. med. Dirk Hartmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2, der u.a. als Leiter der Gastroenterologie und Onkologie einer der interdisziplinären Spezialisten im Darmzentrums ist.