Alle 10 Minuten und alle 6 Sekunden

Katholisches Klinikum Mainz und Boehringer Ingelheim informieren zu Schlaganfall und Diabetes im Herzenssache Lebenszeit Aufklärungsbus am 27.06.2018 auf dem Mainzer Theaterplatz

20.06.2018

Alle 10 Minuten und alle 6 Sekunden

Katholisches Klinikum Mainz und Boehringer Ingelheim informieren zu Schlaganfall und Diabetes im Herzenssache Lebenszeit Aufklärungsbus am 27.06.2018 auf dem Mainzer Theaterplatz  


(Mainz, 20.06.2018, cb) Weltweit stirbt rund die Hälfte aller Menschen mit Diabetes an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das heißt alle 6 Sekunden stirbt ein Mensch an Diabetes und seinen Folgen. Etwa alle 10 Minuten ereignet sich ein neuer Schlaganfall, eine häufige Ursache hierfür ist das  Vorhofflimmern. Um über die Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen von Vorhofflimmern, Schlaganfall und Diabetes aufzuklären, geht die von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene bundes-weite Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ in die nächste Runde: der Aufklärungsbus macht daher am Mittwoch, dem 27.06.2018 von 10 bis 16 Uhr auf dem Mainzer Theaterplatz einen Zwischenstopp. Die Experten des Katholischen Klinikums Mainz aus Kardiologie, Angiologie und Diabetologie testen und beraten gemeinsam mit dem vom Verband Deutsche Diabetes-Hilfe, Menschen mit Diabetes und Interessierte zu ihrem persönlichen Risiko zu erkranken.

Schlaganfall gehört zu den großen Volkskrankheiten. Allein in Deutschland sind jährlich rund 270.000 Menschen davon betroffen. Vorhofflimmern, hoher Blutdruck, Rauchen und Diabetes zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren. Um bleibende Schädigungen oder gar den Tod zu vermeiden, ist schnelles Handeln gefragt! Die ersten Stunden sind entscheidend. Bei rascher Diagnosestellung und Einleitung einer Therapie in spezialisierten Stationen wie einer so genannten „Stroke Unit“ können dauerhafte Einschränkungen gering gehalten werden. Das Wissen über die Symptome, die schlagartig auftreten, wie halbseitige Lähmung von Arm und Bein, dem Herabhängen des Mundwinkels, einem Ausfall der Sprechfunktion oder Wortfindungsstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, vorrübergehendes Doppeltsehen oder gar halbseitiger Blindheit ist also entscheidend.


Herzenssache Lebenszeit
Ohne ausreichende Aufklärung über die Symptome und Vorsorge gegen die Risikofaktoren, wie u.a. Diabetes oder Vorhofflimmern, kann der Schlaganfall sogar bis zum Tod führen. Hier setzt „Herzenssache Lebenszeit“ an: Unter dem Motto „Risiko senken – Lebenszeit verlängern“ tourt der rote doppelstöckige Info-Bus in diesem Jahr von Mai bis September quer durch Deutschland: In über 80 Orten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen, Angiologen und Ernährungsberatern aus Kliniken sowie Vertreter des Verbandes Deutsche Diabetes-Hilfe, Menschen mit Diabetes und Interessierte. Die Klinik für Innere Medizin 1 des Katholischen Klinikums Mainz bietet als Kardiologie, unter der Leitung der Chefärztin, Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz, im Rahmen der
Veranstaltung am 27.06.2018 auf dem Mainzer Theaterplatz von 10 bis 16 Uhr Messungen von Blutdruck und Blutzuckerwerten an. Mit zusätzlicher Hilfe von Testbögen können Rückschlüsse über den Gesundheitszustand und auf das persönliche Risiko gezogen werden an Diabetes oder Schlaganfall zu erkranken. Darüber hinaus bieten die Experten auch Aufklärung zur Vorbeugung, Therapie und Leben mit einer solchen Erkrankung im Rahmen der Veranstaltung an.

Die Klinik für Innere Medizin 1
In der Klinik selbst (am kkm, An der Goldgrube 11, 55131 Mainz) reicht das Tätigkeitsspektrum von der Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzklappen, bis hin zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren bei Herzrhythmusstörungen. Darüber hinaus verfügt sie über eine zertifizierte „Chest Pain Unit“ in der Patienten mit Brustschmerzen und v.a. Herzinfarkt professionell behandelt werden. Eine selbstverständliche, enge interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgt insbesondere mit der Diabetologie in Klinik für Innere Medizin 2, bei Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Jung, und im Gefäßzentrum bei Dr. med. Tanja Frieß.

„Uns ist es ein wichtiges Anliegen die Bevölkerung zu sensibilisieren und nachhaltig auf die Gefahren hinzuweisen, die mit den Erkrankungen Diabetes  und Vorhofflimmern einhergehen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen jedoch die Angst nehmen und zeigen, dass es gute Diagnose- und Therapieoptionen gibt, um ein möglichst langes und weitgehend uneingeschränktes Leben mit diesen Volkskrankheiten führen zu können“, erläutert Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz, die Chefärztin der Klinik für Innere Medizin 1 am Katholischen Klinikum Mainz (kkm).


Der Verband Deutsche Diabetes-Hilfe, Menschen mit Diabetes und Interessierte (DDH-M)
Der Verband wurde am 08. Juni 2012 in Berlin gegründet. Die Gründungsinitiative ging von den drei ehemaligen Landesverbänden des Diabetikerbundes Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie der Patientensäule von DiabetesDE / Deutsche Diabetes Hilfe aus. DDH-M bildet die dritte Säule, auch Patientensäule genannt in diabetesDE. Der Verein ist damit gleichberechtigt neben den beiden Gründungsorganisationen von diabetesDE, der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)  und dem Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe Deutschland (VDBD).

DDH-M ist ausschließlich gemeinnützig tätig. DDH-M vertritt die Interessen der Betroffenen und deren Angehörigen, unsere Maxime ist dabei, einen engen Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und Behandlern zu pflegen, da nach unserer Auffassung nur so eine effektive Interessenvertretung möglich ist.

DDH-M besteht aus Landesverbänden, Selbsthilfegruppen und Einzelmitgliedern. Derzeit existieren die Landesverbände Bremen, Mitteldeutschland, Nord, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. 

Der Schirmherr Christian Boehringer
„Nur wer sein individuelles Risiko kennt, kann den Erkrankungen gezielt vorbeugen. Die Aufklärung über den Zusammenhang von Diabetes und Schlaganfall zusammen mit unseren Partnern ist eine wichtige Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Neben der Entwicklung von innovativen Medikamenten, sehen wir dies als unsere Verantwortung“, so Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Boehringer Ingelheim.


Über das Katholische Klinikum Mainz
Das Katholische Klinikum Mainz (kkm) mit seinen Standorten St. Hildegardis-Krankenhaus und St. Vincenz und Elisabeth Hospital ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Mit seinen zertifizierten Fachzentren (Brust-, Darm-, Schilddrüsen- und Lungenzentrum) sowie weiteren 15 Fachabteilungen, 717 Betten und über 1.500 Beschäftigten nimmt es einen überregionalen Versorgungsauftrag an zwei Standorten wahr. Jährlich werden im kkm über 50.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Das kkm hat einen im Landeskrankenhausplan verankerten Versorgungsauftrag und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Darüber hinaus betreibt es eine staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit derzeit 120 Ausbildungsplätzen für Gesundheits- und Krankenpflege.
Das Katholische Klinikum Mainz ist eine kirchliche Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Mainz und der Marienhaus GmbH in Trägerschaft des Caritas-Werkes St. Martin gGmbH. Die Patientenversorgung erfolgt unter dem Leitsatz „menschlich und kompetent – für die Stadt und die Region“. Seit 2004 ist im kkm ein Qualitätsmanagementsystem etabliert, das Krankenhaus ist nach DIN ISO 9001:2008 zertifiziert, die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) nach EN ISO 13485:2003.

Mehr Informationen: www.kkm-mainz.de

 

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