Schön und online schlafen – für einen gesunden, erholsamen Schlaf

Schlaflabor am Katholischen Klinikum Mainz in neuen Räumen wiedereröffnet

23.04.2018

Schön und online schlafen – für einen gesunden, erholsamen Schlaf

Schlaflabor am Katholischen Klinikum Mainz in neuen Räumen wiedereröffnet

(Mainz, 23.4.2018, CB) Seit heute ist das Schlaflabor des Katholischen Klinikums Mainz (kkm) wieder für Patienten geöffnet. Im Zuge der Schließung des Standortes am St. Hildegardis Krankenhaus ist das Labor an den Standort des St. Vincenz und Elisabeth Hospitals an die Goldgrube 11 umgezogen und hat damit die Einhäusigkeit des kkm endgültig hergestellt. Nun stehen insgesamt 10 Einzelzimmer in neuem, ansprechendem Ambiente mit Hotelcharakter und in ruhiger Atmosphäre zur Verfügung. Beim Schlafen werden die Patienten von modernster Video- und Online-Messtechnik überwacht. Diese erlaubt den Ärzten um den Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin, Prof. Dr. med. Cornelius Kortsik, eine qualitativ hochwertige Auswertung über das Schlafverhalten und eine entsprechend gute Diagnostik und Therapie – so wie sie in einem von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin  akkreditierten Schlaflabor wie dem am kkm selbstverständlich ist. Die Bau- und Ausstattungskosten beliefen sich auf rund eine Million Euro.

Schnarchen, schlaflose Nächte, morgens früh und müde aufwachen oder Schlafattacken während des Tages – das kennen viele unter uns, denn ein Drittel aller Deutschen schläft schlecht. Hierfür kann es viele Gründe geben. Stress, Ärger oder gar ernsthafte Erkrankungen wie Atemaussetzer oder Herz- und Gefäßerkrankungen können die Ursache sein: Diese erhöhen u.a. das Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.. Doch woran es genau liegt, warum wir schlecht schlafen, kann in einem Schlaflabor von Experten untersucht werden.

Das Schlaflabor des Katholischen Klinikums Mainz gehört seit 1987 zur Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin und wird von Chefarzt Prof. Dr. med. Cornelius Kortsik geleitet. Es ist eines von rund 10 durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) akkreditierten Schlaflaboren in Rheinland-Pfalz.

Neben einer ausführlichen Befragung zur Krankheitsgeschichte und der körperlichen Untersuchung werden in der Regel neben einer Messung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz auch ein EKG, eine Lungenfunktion und eine Blutgasanalyse sowie Laboruntersuchungen durchgeführt. Die Diagnostik wird bei medizinischer Notwendigkeit ergänzt durch z.B. ein Röntgenbild sowie unter Umständen auch durch Ultraschalluntersuchungen und Belastungsuntersuchungen. Nachts während des Schlafes werden dann viele Messwerte erhoben, wobei die Patienten sozusagen „online" überwacht werden. Hirnströme, Augen- und Kaumuskelbewegungen, Atemfluss, Schnarchen und der Sauerstoffgehalt ergeben mit Lagesensor und  der Aufzeichnung des Herzrhythmus über eine EKG-Ableitung sowie Videoaufzeichnungen zum Nachweis nächtlicher Bewegungsmuster ein vollständiges Schlafprofil. Mit Hilfe all dieser Messwerte werden die verschiedenen Schlafstörungen festgestellt, diagnostisch unterschieden und wenn nötig eine Therapie eingeleitet. Der Aufenthalt im Schlaflabor dauert in der Regel zwei Nächte.

„Das Fachgebiet der Schlafmedizin hat am kkm eine sehr lange Tradition. Das Schlaflabor wird seit über 10 Jahren wiederholt durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin für seine hohe Behandlungsqualität akkreditiert", erklärt Prof. Dr. Cornelius Kortsik, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin. „Die neuen Räumlichkeiten sind nicht nur optisch schön, sondern auch sehr funktionell. Die hochmoderne Ausstattung und Technik erlaubt unseren Experten nun an einem Standort interdisziplinär noch enger mit den Kollegen anderer Fachgebiete zusammenzuarbeiten. Dies ist ein echter Mehrwert von dem unsere Patienten absolut profitieren", so Kortsik abschließend.

Auch die beiden Geschäftsführer Dr. med. Patrick Frey, MBA und Michael Osypka freuen sich sehr „Der Umzug des Schlaflabors und die damit erreichte Einhäusigkeit ist wohl einer der größten Schritte hin auf dem Weg zum kkm 2025 gewesen. Das Ambiente und die Ausstattung des Schlaflabors unterstreichen noch einmal deutlich, dass wir versuchen uns so nah wie möglich an den Bedürfnissen unserer Patienten zu orientieren und ihnen gleichzeitig die höchst mögliche Kompetenz zur Verfügung zu stellen."

 

Über das Katholische Klinikum Mainz
Das Katholische Klinikum Mainz (kkm) ist mit seinem Standort St. Vincenz und Elisabeth Hospital ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung. Mit seinen zertifizierten Fachzentren (AltersTraumaZentrum, Lokales Traumazentrum, Viszeralonkologisches Zentrum, Darm-, Pankreas-, Brust-, Endoprothetik-, Gefäß-, Lungen-, Schilddrüsenzentrum) sowie weiteren 17 Fachabteilungen, 624 Betten und über 1.500 Beschäftigten nimmt es einen überregionalen Versorgungsauftrag wahr. Jährlich werden im kkm über 50.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Das kkm hat einen im Landeskrankenhausplan verankerten Versorgungsauftrag und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Darüber hinaus betreibt es eine staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit 70 Ausbildungsplätzen für Gesundheits- und Krankenpflege.

 

Das Katholische Klinikum Mainz ist eine kirchliche Einrichtung des Caritasverbandes für die Diözese Mainz und der Marienhaus GmbH in Trägerschaft des Caritas-Werkes St. Martin GmbH. Die Patientenversorgung erfolgt unter dem Leitsatz „menschlich und kompetent – für die Stadt und die Region". Seit 2004 ist im kkm ein Qualitätsmanagementsystem etabliert, das Krankenhaus ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert, die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) nach EN ISO 13485:2016.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kkm-mainz.de

 

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