Wundmanagement

Herzlich Willkommen im Bereich des Wundmanagements am kkm!

Viele Menschen leiden unter schlecht heilenden, sogenannten chronischen Wunden. Dazu gehören Druckgeschwüre, ein offenes Bein, Wunden an den Füßen bei Diabetikern, schlecht heilende Operationswunden und sonstige Problemwunden. Durch Grunderkrankungen wie beispielsweise Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus verursacht, behindern diese Erkrankungen eine normale Wundheilung und es entsteht eine chronische Wunde. Mit modernen Wundmaterialien ist es möglich, den Körper beim Heilungsprozess zu unterstützen, um eine Abheilung der Wunde zu ermöglichen.

 


Durch schlecht heilende Wunden sind die Betroffenen im Alltag oft erheblich eingeschränkt:
Schmerzen aber auch Einschränkungen in der Mobilität oder Schamgefühl wegen des Geruchs begleiten Betroffene und schränken ihre Lebensqualität ein. Es besteht auch die Gefahr, dass Bakterien in die Wunde gelangen, die Wunde sich entzündet, Gewebe abstirbt und es zu einer Blutvergiftung kommen kann.


Im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) bieten wir Ihnen ein interdisziplinäres Wundmanagementteam, bestehend aus Pflegeexperten/innen sowie einer Fachärztin mit der Zusatzqualifikation zertifizierter Wundexperte ICW (Initiative chronische Wunde), um ihre chronisch-schwierige Wunde fachgerecht zu versorgen sowie eine EDV gestützte Foto- und Wunddokumentation mit Empfehlungen zur lokalen Wundtherapie zu führen. Gegebenenfalls werden weiterführende Diagnostikschritte wie z.B. ein Wundabstrich oder Gefäßdiagnostik in die Wege geleitet oder oder auch das Team der Gefäßchirurgie bzw. Allgemeinchirurgie hinzugezogen. Zudem besteht ein Wundkonsildienst, der beratend hinzugezogen werden kann. Die Wundexperten besuchen selbst regelmäßig Fortbildungen und schulen Kollegen, Angehörige und Patienten rund um das Thema chronische Wunde, um für eine breite Kompetenz zu sorgen. Fundierte Kenntnisse in der Pflege, aber auch die Schulung von Betroffenen oder Angehörigen sind wichtig, um die Entstehung weiterer chronischer Wunden zu verhindern.

 

Was sind chronische Wunden?

• Druckgeschwüre (Dekubitus)

Die Hauptursache für die Entstehung eines Dekubitus ist die Immobilität des Patienten. Es ist ihm nicht möglich, den Druck, der durch die Belastung gewisser Körperstellen im Sitzen oder Liegen entsteht, durch eine Umlagerung zu entlasten.

 

• Ulcus (Geschwür) am Fuß infolge eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Tritt vor allem bei einem über Jahre schlecht eingestellten Diabetes auf. Nerven und Blutgefäße in den Füßen werden geschädigt, was Durchblutungs- und Empfindsamkeitsstörungen zur Folge haben kann. Darüber hinaus ist das Abwehrsystem geschwächt, so dass es leicht zu Infektionen kommt. Selbst kleine Verletzungen oder Druckstellen können zu schwierigen Wunden werden.

 

• Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür, „offenes Bein“)

Wird meist durch eine Störung im arteriellen („Raucherbein“) oder venösen (Krampfadern, Venenschwäche, Thrombose) Blutsystem verursacht und beschreibt eine schlecht heilende Wunde an Unterschenkel oder Knöchel.

Kontakt

Ina Fittler

Wundexpertin ICW

Telefon:06131 / 575 831464
E-Mail:i-​fittler@​kkmainz.​de

Katholisches Klinikum Mainz

An der Goldgrube 11
55131 Mainz
Telefon:06131 / 575 0
Telefax:06131 / 575 1610
Internet: www.kkm-mainz.de www.kkm-mainz.de