Hygiene

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Krankenhaushygiene des kkm! 

Die Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit ist das Ziel all unserer Bemühungen. Die Hygiene ist untrennbarer Bestandteil unserer Qualitätssicherung und der ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten am Katholischen Klinikum Mainz (kkm). Wir möchten nicht, dass Sie vermeidbaren hygienebedingten Risiken ausgesetzt werden. Zum Schutz von Mensch und Umwelt sorgen wir im kkm dafür, dass durch entsprechende Maßnahmen und Regelungen das Infektionsrisiko gesenkt und die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erhöht wird.

Immer wieder berichten die Medien über das Risiko von Patienten, sich im Krankenhaus mit schlecht therapierbaren und gefährlichen Erregern wie zum Beispiel Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus (MRSA) , multi-resistente gram-negative Erreger (MRGN) oder Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) zu infizieren.
Als beratende Stabsstelle im kkm ist es unsere Aufgabe, mit Vorschlägen für entsprechende Maßnahmen und Regelungen dafür zu sorgen, dass das Infektionsrisiko gesenkt und die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erhöht werden kann. Dies geschieht, indem wir permanent das Thema Hygiene in den Fokus rücken, aufklären und sensibilisieren. Unsere Empfehlungen sind stets auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie zum Beispiel den Empfehlungen der KRINKO am Robert Koch-Institut (RKI). http://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Als Krankenhaushygiene schulen wir die Mitarbeiter des kkm regelmäßig in Fortbildungen, erfassen unter anderem auch den Verbrauch der Händedesinfektionsmittel und überprüfen stichprobenweise die Umsetzung der Anweisungen im Klinikalltag.

Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann u.a. das Auftreten bzw. die Übertragung von multiresistenten Erregern deutlich reduziert werden. Diese Beobachtung konnte im Rahmen vielfältiger Surveillance-Projekte (Infektionsüberwachung nach dem Infektionsschutzgesetz § 23 Abs. 4) seitens des Katholischen Klinikums Mainz bestätigt werden (aktuell betreiben wir 31 verschiedene Projekte).
Bereits seit dem 1.1.1999 sind wir aktive Teilnehmer bei der Referenzdatenbank für die Surveillance nosokomialer Infektionen des NRZ-Berlin. Bei diesem Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit, wird die Anzahl der Infektionen im Gesundheitswesen (nosokomial) erfasst, bewertet und verglichen (siehe auch www.nrz-hygiene.de).

In regelmäßigen Abständen, mindestens viermal jährlich, tagt unsere interdisziplinäre Hygienekommission: hier werden nach der Zustimmung des ärztlichen Direktors aus den Empfehlungen der Hygiene verbindliche Dienstanweisungen für alle Mitarbeiter des Krankenhauses erstellt.

Seit Juni 2012 ist neben dem Bistum Mainz auch die Marienhaus GmbH (Marienhaus Unternehmensgruppe-MHUG http://www.marienhaus.de/startseite/) Träger des Caritaswerks St. Martin und damit auch des kkm. In diesem Rahmen nehmen wir auch aktiv an den verschiedenen Artikelkommissionen und der Fachkonferenz-Hygiene der MHUG teil. Neben der gewählten Sprecherin, Frau R. Weber (Hygienefachkraft HFK in Saarlouis), ist Dr. med. H. L. Holz als Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin der von der Geschäftsführung benannte Sprecher der Fachkonferenz-HYGIENE und der Artikelkommission XI.

Die Ausbildung weiterer Ärzte in der MHUG für die Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene (neue curriculare Fortbildung nach den Vorgaben der Bundesärztekammer und der jeweiligen Länder-Hygieneverordnungen) wird ebenfalls von Hr. Dr. med. Holz als anerkannter Supervisor der Landesärztekammer übernommen.

Dies sind nur Beispiele unserer Tätigkeiten – mehr über unsere Aufgaben, Leistungen und Projekte erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Unsere Leistungen

Warum Krankenhaushygiene?

Wir nehmen Ihre Gesundheit sehr ernst. Damit Sie schnell gesund werden und keinen vermeidbaren hygienebedingten Risiken unterliegen, berücksichtigen wir im kkm alle Regelungen, Empfehlungen, Verordnungen und Gesetze, um Infektionen vorzubeugen. Dazu gehört es beispielsweise, dass wir in regelmäßigen Abständen alle Desinfektions- und Sterilisationsgeräte, Klimaanlagen und die Trinkwasserversorgung auf ihre Funktionstüchtigkeit und mikrobiologische Unbedenklichkeit hin kontrollieren. Darüber hinaus überprüfen wir durch spezielle Abklatsch- und Abstrich-Untersuchungen unter anderem die Effizienz unserer Desinfektionsverfahren.

 

Unsere Leistungen

Folgende Aufgaben werden von der Krankenhaushygiene wahrgenommen:

  • Erstellung von allgemeinen und bereichsbezogenen Hygieneplänen nach § 36 IfSG
  • Epidemiologische Aufklärung von nosokomialen Infektionen
  • Jährliche Hygienebegehungen aller Bereiche des kkm
  • Infektionserfassung – Surveillance nach § 23 IfSG Abs. 4 als Referenzkrankenhaus des NRZ-Berlin (siehe Zertifikat)
  • Betreuung aller Bereiche in Fragen der Krankenhaushygiene
  • Personalschulungen und Fortbildungsveranstaltungen
  • Überprüfung von Reinigungs-, Desinfektionsmaschinen und Sterilisatoren
  • Überprüfung von Wasserproben (z.B. Trink-, Bade- oder Dialysewasser)
  • Überprüfung von Schankanlagen und Trinkwasser
  • Überprüfung von Lebensmittelproben der eigenen Küche
  • Überprüfung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT)
  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden (Gesundheitsamt Mainz)
  • Kalkulierte Therapieempfehlungen auf Basis rationaler Diagnostik für die Antibiotikatherapie
  • Überwachung der Pflegetechniken/Standards
  • Erstellung von Standards zum Management bei speziellen Erkrankungen und Erregern (Merkblätter)

Hygieneplan

Im Hygieneplan des Katholischen Klinikums Mainz (kkm) werden für alle Bereiche Vorgaben für die Krankenhaushygiene hinterlegt. Dieser Plan wird nach den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) § 36 von der Hygieneabteilung erstellt. Er wird in der Hygienekommission des kkm vorgestellt, diskutiert und beschlossen. Damit wird er zu einer verbindlichen Dienstanweisung für alle Mitarbeiter. Er wird regelmäßig durch die Krankenhaushygiene aktualisiert.

Für resistente Erreger existieren außerdem spezielle Merkblätter, die auf einer Seite konzentriert alle wesentlichen Hygiene-Regeln zusammenfassen. Merkblätter und Hygieneplan sind allen Mitarbeitern im Intranet und in Papierform jeder Zeit zugänglich.

Der Hygieneplan wird jedes Jahr überprüft und entsprechend der neuen Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung weiter entwickelt. Aktuell gilt der Hygieneordner neben dem Katholischen Klinikum Mainz auch im Marienkrankenhaus Flörsheim und für das Heilig Geist-Hospital in Bingen.
Ein gemeinsamer Rahmenhygieneplan für alle Kliniken der Marienhaus Unternehmensgruppe wird unter Beteiligung aller Mitarbeiter der Krankenhaushygiene erstellt und soll ab 2016 gültig sein.

Für Rückfragen/Erläuterungen stehen die Mitarbeiter der Krankenhaushygiene zur Verfügung.

Team

Dr. med. Hubert Holz

leitender Arzt Krankenhaushygiene

Telefon:06131 / 575 831542
Telefax:06131 / 575 1543
E-Mail:h-​holz@​kkmainz.​de

Dr. med. Karl-Peter Göttmann

Facharzt

Telefon:06131 / 575 831547
Telefax:06131 / 575 1543
E-Mail:p-​goettmann@​kkmainz.​de

B.A. Markus Kiesel

Hygienemanager & Leitende Hygienefachkraft

E-Mail:m-​kiesel@​kkmainz.​de

Susanne Klein

Hygienefachkraft in Ausbildung

E-Mail:s-​klein2@​kkmainz.​de

Bettina Schönell

Hygienefachkraft in Ausbildung

E-Mail:b-​schoenell@​kkmainz.​de

Hygiene

Leitung

Dr. med. Hubert Holz

leitender Arzt Krankenhaushygiene

Telefon:06131 / 575 831542
Telefax:06131 / 575 1543
E-Mail:h-​holz@​kkmainz.​de

Katholisches Klinikum Mainz

An der Goldgrube 11
55131 Mainz
Telefon:06131 / 575 0
Telefax:06131 / 575 1610
Internet:www.kkm-mainz.dewww.kkm-mainz.de