Wir können – ich kann!

Optimale Versorgung von rund 1.000 Krebspatienten in den sechs onkologischen Zentren am Katholisches Klinikum Mainz (kkm) – nicht nur am 04.02.2017, dem Weltkrebstag

06.02.2017

(Mainz, 03.02.2016) Rund 500.000 Menschen erkranken jedes Jahr allein in Deutschland an Krebs. Dank des medizinischen Fortschritts und vielfältiger Präventionsmaßnahmen haben sich die Überlebenschancen und die Lebensqualität dieser Patienten in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Sie profitieren durch klar strukturierte, systematische und dennoch individuell auf sie abgestimmte Behandlungen, wie sie in zertifizierten Krebszentren angeboten werden. Am Katholischen Klinikum Mainz (kkm) gibt es insgesamt sechs solcher Zentren. Die Prävention, Behandlung und Nachsorge für Brust-, Darm-, Lungen-, Pankreas- und Schilddrüsenkrebs sowie Krebs der Bauchorgane (Viszeralonkologisches Zentrum) ist hier optimal. Jährlich werden rund 1.000 Krebspatienten am kkm durch die Experten behandelt. Zusätzlich gibt es eine umfassende seelsorgerische, psychoonkologische und psychosomatische sowie palliativmedizinische Betreuung. So können die Patienten optimal versorgt, seelisch gestärkt und motiviert den oftmals langen und herausfordernden Weg gehen – genau, wie es unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und damit einer der Initiatoren des Weltkrebstages vorsieht: „Wir können - ich kann!“

 

Krebsbehandlung am kkm

In der Tradition eines christlichen Hauses werden am Katholischen Klinikum Mainz (kkm) Menschlichkeit und Kompetenz seit jeher gelebt. Eine enge fächer- und professionsübergreifende Zusammenarbeit ist dabei ebenso selbstverständlich, wie der höchste Anspruch an Qualität und Patientensicherheit. So ist es also naheliegend, eine individuelle Versorgung von Krebspatienten nach festgelegten Standards durchzuführen und eine regelmäßige, unabhängige Prüfung vornehmen zu lassen. Für viele Organe gehören die zertifizierten Zentren am kkm zu den ersten und ältesten Zentren bundes- bzw. landesweit. So ist beispielsweise das Lungenkrebszentrum am Katholischen Klinikum Mainz eines von nur 48 Zentren bundesweit und das älteste und bislang größte seiner Art in Rheinland-Pfalz. Das Darmzentrum Mainz steht in einer über 10-jährigen Tradition und das Pankreaszentrum Mainz war das zweite zertifizierte Zentrum in Rheinland-Pfalz. Aber nicht nur stationäre Versorgung von Krebspatienten erfolgt am kkm. In enger fächerübergreifender Zusammenarbeit mit der Experten des kkm können ambulante Patienten durch die Zweigpraxis von Dres. Flohr/Kreiter/Papesch in der onkologischen Ambulanz am Standort St. Vincenz und Elisabeth Hospital versorgt werden.

 „Eine kompetente Behandlung und menschliche Betreuung eines jeden Patienten liegt uns sehr am Herzen“, erläutern Dr. med. Patrick Frey, MBA und Michael Osypka, die beiden Geschäftsführer des kkm. „Daher ist es für uns selbstverständlich Krebspatienten und Ihre Angehörigen in dieser schwierigen und emotional herausfordernden Zeit medizinisch optimal zu versorgen – und dazu gehört für uns auch eine professionelle, seelische und psychische Stärkung zu einer hohen Motivation der Patienten führt. Unsere sechs zertifizierten Krebszentren können dies leisten und dazu beitragen, dass der Patient selbst sagt „Ich kann!“. Und dies ist ein Anspruch den wir nicht nur am Weltkrebstag sondern an 365 Tagen im Jahr haben“, betonen die beiden Geschäftsführer unisono.

Was ist ein Krebszentrum?

Der Begriff Krebszentrum oder auch Tumorzentrum genannt, bezeichnet heutzutage eine organisatorische Einheit, die Versorgungseinrichtungen in einer Region und medizinische Fachrichtungen vernetzt und die Qualität einer Krebsbehandlung sichert und verbessert. Die Zertifizierung durch die unabhängige Einrichtung der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert, dient als Gütesiegel und ist an strenge Anforderungen geknüpft. Die regelmäßige Überprüfung durch erfahrene Gutachter bezieht sich sowohl auf organisatorische als auch auf medizinische Strukturen, insbesondere werden auch die Ergebnisse der Behandlung – insbesondere Komplikationsraten – überprüft und müssen die hoch angesetzten Vorgaben erfüllen. Ebenso sind eine entsprechend große Behandlungserfahrung und die Durchführung von Studien weitere Voraussetzungen für die Zertifizierung.

 

04.02.2017 – Weltkrebstag

Am 4. Februar eines jeden Jahres findet der Weltkrebstag statt. Ziel ist es die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Er wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen.

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