Durch Lesen gut genesen!

Patientenbibliothek des Katholischen Klinikums Mainz feiert 40-jähriges Bestehen – Weihnachtsbuchausstellung noch bis zum 11. November

10.11.2016

Liegt man krank im Bett, so können bereits wenige Tage zu einer kleinen Ewigkeit werden. Um in eine andere Welt abzutauchen, positive Gedanken entstehen zu lassen und von der eigenen Erkrankung abzulenken wurde 1976 die Patientenbibliothek am Katholischen Klinikum Mainz (kkm) von Schwester Clementine ins Leben gerufen. Mit geschenkten Büchern startete die Bibliothek als „Heilstätte für die Seele“. Heute sind es rund 4.000 Medien in Form von Büchern, aber auch Zeitschriften, Kinder- und Hörbüchern und Spielen, die von 15 größtenteils ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden. Die Medien stehen seit jeher allen Patienten und Beschäftigten des kkm sowie allen Stadtteilanwohnern kostenfrei zur Verfügung. Zusätzlich besucht der Bücherwagen zwei Mal wöchentlich die Patienten auf jeder Station. Einen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre und einen Ausblick auf die kommenden Jahre als Patientenbibliothek gab es heute im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Noch bis 11. November findet die Weihnachtsbuchausstellung in der Patientenbibliothek, im UG des St. Vincenz und Elisabeth Hospitals, An der Goldgrube 11, 55131 Mainz statt, zu der alle leidenschaftlichen Bücherwürmer und Hobbyleser willkommen sind.

 „„Im Krankenhaus werden im übertragenen Sinne Tag täglich Geschichten geschrieben. Diese sind immer irgendwie emotional besetzt und handeln leider meist von Krankheit und Schicksalen“, erläutern die beiden Geschäftsführer des kkm, Dr. med. Patrick Frey und Michael Osypka. „Daher ist es uns ein wichtiges und persönliches Anliegen, auch in einem Krankenhaus positive Erlebnisse zu ermöglichen, unter anderem zum Beispiel durch ein Angebot, wie das einer Patientenbibliothek“, so die beiden weiter.

Jutta Rosenzweig, die Sprecherin der Patientenbücherei zu: „Wir freuen uns sehr darüber mit dem Verleih unserer zahlreichen Medien auch einen kleinen Beitrag zur Genesung und zum Wohlbefinden der Patienten beitragen zu können. Das wir nun bereits rund 40 Jahre dazu beitragen können, die Patienten und Mitarbeiter in die Welt der Literatur zu „entführen“ und für romantische, lustige, spannende oder informative Themen zu begeistern macht uns auch ein wenig stolz und macht Mut für die kommenden Jahre.“