Hohe Qualität bei der Behandlung von Darm- und Pankreastumoren am Katholischen Klinikum Mainz

Die Erstzertifizierung des Pankreaszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft und das 10-jährige Jubiläum des Darmzentrums belegen die hohe Behandlungsqualität am Katholischen Klinikum Mainz.

11.10.2016

Vor 10 Jahren wurde das Darmzentrum am Katholischen Klinikum unter der Leitung von Prof. Dr. med. Achim Heintz durch die Deutsche Krebsgesellschaft als erstes Darmzentrum in Rheinland-Pfalz zertifiziert. Durch dieses Zertifizierungsverfahren werden hohe Qualitätsstandards sichergestellt. Jährlich werden durch externe Gutachter die Behandlungsergebnisse nach den vorgegebenen Richtlinien überprüft.  Über 10 Jahre konnte so die Versorgung von Darmkrebspatienten in Mainz und im Landkreis durch das gegründete Zentrum deutlich verbessert werden. Dies war nur durch die enge Zusammenarbeit der an der Behandlung beteiligten Ärzte im Krankenhaus und aus dem niedergelassenen Sektor möglich. Auch wurde die Versorgungsstruktur weiterentwickelt. Aktuell wurde das Pankreaszentrum, welches sich mit bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse beschäftigt, aufgrund der hohen Qualitätsstandards durch die Deutsche Krebsgesellschaft ebenfalls zertifiziert. Die Gutachter der Deutschen Krebsgesellschaft attestierten sehr gute Behandlungsergebnisse und eine hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Zentrums. Anlässlich der Zertifizierung und des nunmehr 10-jährigen Bestehens des Darmzentrums informierten sich heute namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen über die Arbeit und das Angebot der beiden Zentren.

Beim Pankreaszentrum stehen bösartige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse im Fokus der Diagnostik und Therapie. Dabei arbeiten die Ärzte des niedergelassenen Sektors und dem Krankenhaus eng zusammen, um dem Patienten eine effektive Diagnostik und die bestmöglichste Therapie zukommen zu lassen. In wöchentlich stattfindenden Konferenzen, wo alle an der Diagnostik und Therapie beteiligten Ärzte anwesend sind, werden die diagnostischen und therapeutischen Schritte für jeden einzelnen Patienten individuell geplant. Für alle Phasen der Erkrankung kann so eine optimale und Patienten-orientierte Betreuung und Behandlung gewährleistet werden.

Die Zertifizierung durch die unabhängige Deutsche Krebsgesellschaft dient als Gütesiegel und ist an strenge Anforderungen geknüpft. Die Überprüfung durch erfahrene Gutachter bezieht sich sowohl auf organisatorische als auch auf medizinische Strukturen, insbesondere werden auch die Ergebnisse der Behandlung – insbesondere Komplikationsraten – überprüft und müssen die hoch angesetzten Vorgaben erfüllen. Ebenso sind eine entsprechend große Behandlungserfahrung und die Durchführung von Studien weitere Voraussetzungen für die Zertifizierung.

Das Darmzentrum Mainz ist bereits seit 10 Jahren am kkm etabliert und wird seither ebenfalls jährlich von unabhängigen Gutachtern anhand der definierten Standards überprüft. Seit der Gründung 2006 wurden mehr als 1500 Patienten mit Tumoren des Dick- und Enddarms in dem Zentrum behandelt und operiert.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir gemeinsam mit unseren ausgewiesenen Kooperationspartnern im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich den Patienten über einen so langen Zeitraum eine sehr gute Behandlung anbieten können. Dies ist nur Dank einer sehr guten, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit möglich“, erläutert Prof. Dr. med. Achim Heintz, Leiter des Darm- und Pankreaszentrums Mainz.

„Mit der Zertifizierung als Pankreaszentrum konnten wir zudem das Leistungsspektrum noch weiter ausbauen. Als eine der größten Kliniken im Land freuen wir uns sehr, neben den bereits acht etablierten und zumeist onkologisch orientierten Zentren am kkm nun auch ein zertifiziertes Pankreaszentrum anbieten zu können. Als erstes durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmzentrum in Mainz und als zweites Zentrum in Rheinland-Pfalz, nach Ludwigshafen, bieten wir den Patienten mit Erkrankungen des Darms oder der Bauchspeicheldrüse eine optimale Versorgung“, ergänzten die beiden Geschäftsführer des kkm Dr. med. Patrick Frey, MBA und Michael Osypka, unisono.

„Für die Stadt Mainz bedeutet die Zertifizierung als Pankreaszentrum einen weiteren Fortschritt in der Verbesserung der Versorgungsstruktur nicht nur in der Stadt Mainz, sondern auch in ganz Rheinland-Pfalz“, erklärt Kurt Merkator, Dezernent für Soziales, Kinder, Jugend und Gesundheit der Stadt Mainz bei seinem Besuch.