Herzlich Willkommen beim Pflegemanagement!

Rund um die Uhr für den Patienten da

Die Pflege von Patienten hat im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) an beiden Standorten eine lange Tradition. Unser Auftrag liegt begründet in der Caritas, der Nächstenliebe. Als solchen haben wir ihn auch in unserem Leitbild verankert. Ursprünglich wurde die Patientenpflege in beiden Standorten von Ordensschwestern übernommen.

Heute kümmern sich im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) 860 Pflegekräfte rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche um das Wohlbefinden und die Gesundung unserer Patienten. Oft stellen Sie die entscheidende Schnittstelle zwischen Patienten und medizinischer Versorgung dar: Sie sorgen für die Umsetzung der ärztlichen Entscheidungen und Anweisungen und sind gleichzeitig in vielen Fällen der erste Ansprechpartner für den Patienten und oft auch Angehörige. Der Pflegedienst bildet daher das Rückgrat für die optimale Versorgung unserer Patienten.

Im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) legen wir großen Wert darauf, dass trotz allen medizinischen und technischen Fortschritts der persönliche Kontakt zum Patienten erhalten bleibt. Diesen Auftrag haben wir auch in unserem Leitbild manifestiert. Ziel unserer ganzheitlichen Pflege ist es, dem kranken Menschen Selbständigkeit zu erhalten oder zurückzugeben - auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene.

Organisation

Das Pflegemanagement ist verantwortlich für den gesamten Pflege- und Funktionsdienst sowie den Krankenhaussozialdienst. Es sieht seine Aufgabe im Wesentlichen in der Sicherstellung und Weiterentwicklung des Pflegedienstes nach Kriterien der neusten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse sowie nach modernen Führungs- und Leitungsstrukturen. Wir vertreten die Pflege nach innen und außen und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Strukturen. So wollen wir den Pflegenden ein effizientes Arbeiten ermöglichen und dadurch unseren Patienten eine gute und fürsorgliche Betreuung mit Menschlichkeit und Kompetenz zukommen zu lassen.

Schlanke Strukturen für die Arbeit im Team

Das Pflegemanagement setzt sich zusammen aus der Pflegemanagerin sowie den Pflegedienst- und Zentrumsleitungen. Die schlanke Führungsstruktur im Pflege- und Funktionsdienst und der direkte Kontakt mit den Stations- und Funktionsbereichsleitungen sind für die Teamarbeit wichtige Erfolgsfaktoren. Regelmäßige Leitungs- und Teambesprechungen sichern Informationsfluss und Kommunikation.

Pflegeorganisation

Im stationären Bereich werden Sie überwiegend nach dem Konzept der Bereichspflege betreut. Das bedeutet für Sie, dass bestimmte qualifizierte Personen Ihren Aufenthalt auf der Station begleiten und für alle Pflegetätigkeiten zuständig sind.

Entstehung von interdisziplinären Stationen

Im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) wird die Unterteilung nur nach Stationen der Fachabteilung zunehmend aufgehoben. Stattdessen entstehen größere, interdisziplinäre und multiprofessionelle Einheiten. Damit unterstützen wir das Konzept der Zentrumsbildung am kkm: Wenn verschiedene Fachrichtungen integrativ zusammenarbeiten, können die Strukturen zum Beispiel mit einer Gesamtleitung vereinfacht werden. Durch Personalrotation auf der Station, größeren Teams und stetiger Veränderung unserer Prozesse und Abläufe in der Patientenbehandlung verbessern wir uns konstant.
Das Ziel: ein multiprofessionelles Pflegeteam für unsere Patienten, die von Experten unterschiedlicher Fachbereiche maßgeschneiderte Pflegekonzepte erhalten. Auf dieses Ziel ist auch das Konzept unserer Fort- und Weiterbildung ausgerichtet. 

Pflegeexperten

Systematische Weiterbildung und die Aneignung von Zusatzqualifikationen, kombiniert mit mehrjähriger Berufserfahrung, machen unsere Pflegekräfte zu Experten bei der pflegerischen Unterstützung und medizinischen Betreuung.
Im Rahmen dieses Konzeptes arbeiten am kkm Pflegeexperten im Konsiliardienst. Damit ergänzen wir unsere pflegerischen Angebote um die die Fachexpertise einer zertifizierten Wundtherapeutin, einer Pflegeexpertin für Inkontinenz- und Stomaversorgung sowie onkologischen Fachschwestern.

Darüber hinaus arbeitet in der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin eine Atmungstherapeutin, und für hier und andere Abteilungen bilden wir Gesundheits- und Krankenpflegerinnen als Fachkräfte für Palliativ Care aus. In der Klinik für Akutgeriatrie haben wir mehrere ausgebildete stroke-nurses mit speziellem Wissen bei Schlaganfall im Einsatz und derzeit bilden wir einen Case-Manager aus, der die Aufnahme und Entlassung des Patienten koordiniert und optimiert. Es wird eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen oder auch Berufsgruppen im Sinne des Patienten vereinfacht und verbessert.
Über die Teilnahme an Qualitätszirkeln, Fort- und Weiterbildungen halten wir unsere Arbeit auf dem Stand aktueller Erkenntnisse und sichern uns die Möglichkeit, uns konstant weiter zu verbessern. 

Praxisanleitung

Für die praktische Ausbildung unserer Schüler an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule sind in den Fachkliniken die Praxisanleiter zuständig. Diese koordinieren die Einsätze in den Abteilungen, legen Lernziele mit den Auszubildenden fest und gestalten danach deren Dienstpläne. Die Praxisanleiter sind bei Zwischen- und Beurteilungsgesprächen anwesend und Mitglied im Team bei praktischen Prüfungen.

Gesundheits- und Pflegeassistenz

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen erlernen wichtige Fähigkeiten im Bereich der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege, der Betreuung von Patienten, Kindern und in der Hauswirtschaft. In stationären Einrichtungen können durch Pflegeassistenten die  Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen entlastet, Abläufe optimiert und zeitliche Ressourcen geschaffen werden.

Pflegekonzepte

Qualität durch laufende Verbesserung

Im Katholischen Klinikum Mainz (kkm) orientiert sich die Pflege an Expertenstandards. In regelmäßigen Qualitätszirkeln werden bestehende Pflegekonzepte evaluiert, diskutiert und – in Anlehnung an unser christliches Leitbild – weiterentwickelt.
Da die Bedürfnisse unserer Patienten, je nach Alter und Erkrankung, sehr unterschiedlich sind, kommen verschiedene Pflegekonzepte zum Einsatz.
Das bedürfnisorientierte Pflegemodell der Nancy Roper spiegelt im Moment den zentralen Pflegecharakter des kkm wider.
Im Mittelpunkt des Modells stehen die Aktivitäten des täglichen Lebens, die bei allen Menschen gemeinsam sind. Immer dort, wo Probleme bezüglich der Lebensaktivitäten auftreten, wird professionelle Pflege erforderlich.

Im Bereich unserer Geriatrie orientieren wir uns derzeit an den Aktivitäten und Existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL nach Monika Krohwinkel).

Eine bedürfnisorientierte, anleitende und aktivierende Pflege steht für uns im Vordergrund als Basis vieler weiterer Therapieinterventionen. Die Mitarbeiter des Pflegedienstes sind dabei für Sie, Ihre Angehörigen und alle an der Behandlung Beteiligten zentrale, immer verfügbare und kompetente Ansprechpartner.

Bezugspflege

Im Gegensatz zur früher üblichen Funktionspflege, bei der eine Gesundheits- und Krankenpflegerin bei allen Patienten einen Dienst, beispielsweise die Messung der Vitalzeichen, durchgeführt hat, wird in unseren Häusern überwiegend die Bezugspflege in Form einer patientenorientierten Bereichspflege praktiziert. Hierbei übernimmt eine Pflegekraft alle wichtigen Aufgaben, von der Pflege bis hin zu administrativen Tätigkeiten, für eine ihr zugeordnete Anzahl an Patienten. So wird die Orientierung an den individuellen Bedürfnissen der Patienten erreicht.

Übergabe

Wichtig bei der Bezugspflege ist eine gute Übergabe aller Informationen an alle zuständigen Mitarbeiter. Hierzu werden, je nach Situation, Übergaben am Bett des Patienten gemacht oder es finden Zusammenkünfte aller am Gesundungsprozess des Patienten Beteiligten statt. So kann die Situation jedes einzelnen Patienten aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilt und das weitere pflegerische und therapeutische Vorgehen abgestimmt werden.

Um den Pflegekräften die Zeit mit dem Patienten zu ermöglichen, werden auf allen Stationen Stationshilfen und Sekretärinnen beschäftigt, die einen Teil der nicht pflegerischen Maßnahmen übernehmen. Außerdem haben wir Versorgungsassistenten zur Erfragung der Essenswünsche der Patienten in beiden Kliniken im Einsatz.

Ansprechpartner

Gabriele Zorn-Schwarz

Pflegedirektorin

Telefon:06131 / 575 2100
Telefax:06131 / 575 1610
E-Mail:pflegemanagement@​kkmainz.​de

Toren Böhnel

Pflegedienstleitung

Telefon:06131 / 575 2100
Telefax:06131 / 575 1610
E-Mail:t-​boehnel@​kkmainz.​de

Sekretariat

Sandra Foggia

Sekretariat

Telefon:06131 / 575 2100
Telefax:06131 / 575 1610
E-Mail:pflegemanagement@​kkmainz.​de

Caroline Hach

Sekretariat

Telefon:06131 / 575 2100
Telefax:06131 7 575 1610
E-Mail:pm-​sekretariat@​kkmainz.​de

Katholisches Klinikum Mainz

An der Goldgrube 11
55131 Mainz
Telefon:06131 / 575 0
Telefax:06131 / 575 1610
Internet:www.kkm-mainz.dewww.kkm-mainz.de