Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Standort: St. Vincenz und Elisabeth Hospital

Herzlich Willkommen bei der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am kkm!

Wir verstehen uns als Partner unserer operativen, aber auch konservativen Kliniken. Hochspezifische operative Eingriffe werden erst durch differenzierte anästhesiologische Verfahren ermöglicht.

Unsere Fürsorge für Sie als Patient beginnt mit unserem Vorgespräch und begleitet Sie durch den operativen Eingriff, gegebenenfalls auf die Intensivstation beziehungsweise durch die Schmerztherapie.

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Ihre Prof. Dr. med. Dorothea Duda
und Team

Leistungsspektrum

Was ist eigentlich Anästhesiologie?

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wort Anästhesiologie die Durchführung von Narkosen oder Betäubungen bei operativen Eingriffen. Das ist auch nicht ganz falsch. Tatsächlich ist die Anästhesie ein Teilgebiet der Anästhesiologie. Darüber hinaus zählen die Behandlung von Schmerzen oder auch die intensivmedizinische Betreuung Schwerstkranker zu diesem Fachgebiet. In unserer Klinik decken wir das gesamte Spektrum des Fachgebietes ab:

Unsere Schwerpunkte

  • Anästhesiologische Versorgung
  • Intensivmedizin
  • Schmerztherapie
  • Notfallmedizin

 

Anästhesiologische Versorgung

Im Katholischen Klinikum Mainz werden jährlich nahezu 10.000 Patienten anästhesiert. Der Regionalanästhesieanteil liegt bei 25 Prozent. Sogenannte Leitungsanästhesieverfahren werden ausnahmslos ultraschallgesteuert angelegt. Die Patienten, die von uns versorgt werden, gehören sämtlichen Fachgebieten des Katholischen Klinikums an.

Das Wort Anästhesie (griechisch) bedeutet „Unempfindlichkeit“.

Die Auswahl des Anästhesieverfahrens trifft der Narkosearzt zusammen mit dem Patienten während des Prämedikationsgesprächs.

Bei Durchführung der Anästhesie sind uns folgende Qualitäts-, und Sicherheitskriterien wichtig: Die Venenverweilkanülen werden beim Erwachsenen nach Setzen einer Hautquaddel mit örtlichem Betäubungsmittel gelegt. Bei Kindern werden anästhesierende Salben aufgetragen.

Besonderer Wert wird auf eine Prophylaxe gegen allergische Reaktionen und gegen Übelkeit und Erbrechen (PONV=postoperative Nausea und Vomitus) gelegt. Hierzu werden vor Einleitung der Anästhesie Antihistaminika intravenös verabreicht.(Erarbeitung der Grundlagen in der sogenannten Mainz-Marburg-Studie zwischen 1989-1991).

Gibt uns der Patient eine besondere Belastung mit Übelkeit und Erbrechen an, so wird ein spezielles Stufenschema angewandt, das mit der Einnahme von Tabletten beginnt, aber auch zusätzlich eine spezielle Anästhesieform (TIVA) beinhalten kann. Damit gelingt es uns die Häufigkeit von postoperativer Übelkeit und Erbrechen von allgemein 30% auf unter 10% in unserer Abteilung zu reduzieren.

Ein weiteres spezielles Verfahren ist die maschinelle Autotransfusion (MAT), d.h. Eigenblutrückgewinnung und –rückübertragung. Diese wird durchgeführt bei großen unfallchirurgischen,- und gefäßchirurgischen Eingriffen. Damit lassen sich Fremdblutgaben auf das Notwendigste reduzieren.

Unmittelbar nach der Anästhesie und Operation werden unsere Patienten in einem Aufwachraum weiterbetreut. Sie werden auf die Ursprungsstation entlassen, wenn Atmung und Kreislauf stabil sind und die Schmerzen erträglich.

 

Die Intensivmedizin

Am Standort St. Vincenz und Elisabeth Hospital stehen gegenwärtig 21 Intensivbetten zur Verfügung. Davon profitieren Patienten nach großen operativen Eingriffen, aber auch lebensbedrohte Patienten aus allen anderen Abteilungen.

Gegenwärtig werden auf den Intensivstationen jährlich rund 3000 Patienten behandelt. Die Statistik der letzten Jahre zeigt eine Zunahme der Langzeitbeatmungen und damit die Notwendigkeit aufwendiger Therapie und Pflegemaßnahmen.

Bei Patienten mit Sepsis (Entzündung des ganzen Körpers) wird zur Therapiesteuerung das sogenannte PICCO-Gerät eingesetzt. Es misst spezielle Flüssigkeits- und Kreislaufparameter am Patienten.

In Kooperation mit dem Kuratorium für Heimdialyse bieten wir auf der Intensivstation Nieren-ersetzende Verfahren an, um damit Nierenfunktionsstörungen zu überbrücken. Der Einsatz des Citrat-Haemofiltrationsverfahrens steht für 2016 an.

In enger Kooperation mit der pneumologischen Abteilung bieten wir die sogenannte nichtinvasive Beatmung (NIV-Beatmung) an. Sie spielt für Patienten die spezielle Lungenerkrankungen haben eine Rolle, aber auch zur Entwöhnung vom Beatmungsgerät nach Langzeitbeatmung, ist diese Therapieoption wichtig.

Um bei der intensivmedizinischen Therapie am Puls der Zeit zu bleiben, beteiligte sich unsere Abteilung aktiv an der sogenannten Medan-Sepsisstudie. Außerdem kooperieren wir eng mit der Hygieneabteilung des kkm / Marienhaus GmbH.

 

Die Schmerztherapie

Den weitaus größten Raum nimmt die Geburtshilfliche Periduralanästhesie ein. Etwa ein Drittel der Patientinnen unter der Geburt nehmen unseren „Rund um die Uhr Service“ für eine Geburtshilfliche Schmerzlinderung wahr. Als neueste Entwicklung kommen hierbei PCEA (Patientenkontrollierte epidurale Anästhesie)-Pumpen zum Einsatz. 

Die postoperative Schmerztherapie kann entweder systemisch und/oder mit Hilfe von Regionalanästhesieverfahren erfolgen. Bei der systemischen Schmerztherapie werden abhängig vom operativen Eingriff starke Schmerzmittel über die Vene verabreicht und wenn möglich durch Zäpfchen, Tropfen oder Tabletten ergänzt.

Für besondere Situationen steht uns eine systemische Schmerztherapie in Form der PCA (Patientenkontrollierte Analgesie) zur Verfügung. Hierbei bedient der Patient eine sogenannte Spritzenpumpe, die auf Knopfdruck eine bestimmte Opiatmenge abgibt.

Postoperative Regionalanästhesieverfahren werden über Kathetertechniken ermöglicht. Die Schmerzkatheter werden in der Regel vor Einleitung der Narkose bzw. der Anästhesie angelegt. Je nach Eingriffsort, d.h. Bauch, Brustkorb, Gliedmaßen, kommen dabei Periduralanästhesien in Höhe der Lendenwirbelsäule oder in Höhe der Brustwirbel zum Einsatz bzw. sie werden in die Nervenscheiden des Beines oder des Armes eingelegt. Auch chronische Schmerzpatienten werden in Absprache mit den behandelnden Kliniken durch die Klinik für Anästhesie versorgt.

 

Notfallmedizin 

Regelmäßige Auffrischkurse für das gesamte Krankenhauspersonal stellen sicher, dass die aktuellsten Standards der Notfallmedizin befolgt werden. Diese Kurse werden federführend durch Oberärzte und Fachpersonal der Klinik für Anästhesie angeboten.

Außerdem ist über ein Notruftelefon ein Notfallteam zu jeder Tages,- und Nachtzeit im gesamten Klinikum einsatzbereit.

 

 

 

Qualitätssicherung

Qualitätsversprechen

Zur Wahrung des hohen Qualtiätsstandards unserer Klinik, werden verschiedene Kriterien ständig überprüft:

  • Arbeitsabläufe erfolgen nach SOP (standard operating procedures).
  • Prüfung der Arbeitsqualität (z.B. Infektionen von Schmerzkathetern) durch lokale Hygienestudien, bzw.die überregionale KISS (KrankenhausInfektionsSurveillanceStudie) auf der Intensivstation.
  • Die Effektivität von PONV und Allergieprophylaxe wurde durch wissenschaftliche Untersuchungen in der Abteilung belegt (www.ncbi.nlm.gov).
  • Die Sicherheit der Anästhesieverfahren werden durch ein DGAI-unterstütztes AVB-System (Anästhesieverlaufsbeobachtungen) überprüft.
  • Die Weiterbildung der Assistenten bzw. der Studenten im Praktischen Jahr wird durch interne Fortbildungen, Logbücher und Fachaufsichten sichergestellt.

Team

Prof. Dr. med. Dorothea Duda

Chefärztin

Telefon:06131 / 575 1250
Telefax:06131 / 575 1260
E-Mail:anaesthesie@kkmainz.de

Dr. med. Stephanie Doetsch

Oberärztin

Dr. med. Sylvia Gutfreund

Funktionsoberärztin

Dr. med. Thomas Kern

Leitender Oberarzt

Dr. med. Jens Kling

Oberarzt, Koordinator des Traumazentrums

Dr. med. Andrea Küchle

Funktionsoberärztin

Dr. med. Matthias Mollenhauer

Oberarzt

Dr. med. Sebastian Römer

Funktionsoberarzt

Dr. med. Wilfried Thunert

Funktionsoberarzt

Heike Kühnemund

Zentrumsleitung der Intensiveinheit

Telefon:0176 / 15751163
Telefax:06131 / 575-1517
E-Mail:h-kuehnemund@kkmainz.de

Gerhard Winkowski

Pflegerische Leitung des OP

Telefon:06131 / 575 831273
Telefax:06131 / 575 2013
E-Mail:g-winkowski@kkmainz.de

Andrea Henkes

Teamleitung der Pflege

Telefon:06131 / 575 831283
Telefax:06131 / 575 1517
E-Mail:a-henkes@kkmainz.de

Julia Runge

Teamleitung der Pflege

Telefon:06131 / 575 831284
E-Mail:j-runge@kkmainz.de

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Leitung

Prof. Dr. med. Dorothea Duda

Chefärztin

Telefon:06131 / 575 1250
Telefax:06131 / 575 1260
E-Mail:anaesthesie@kkmainz.de

Sekretariat

Angelika Postler

Sekretariat

Telefon:06131 / 575 1250
Telefax:06131 / 575 1260
E-Mail:anaesthesie@kkmainz.de

Kontakt

Sekretariat

Angelika Postler
Monika Bock

Telefon: 06131 / 575 1250
Telefax: 06131 / 575 1260
Email: anaesthesie-veh(at)kkmainz.de

 

St. Vincenz und Elisabeth Hospital

An der Goldgrube 11
55131 Mainz
Telefon:06131 / 5750
Telefax:06131 / 575 1610
Internet:www.kkm-mainz.dewww.kkm-mainz.de