Computertomographie

Die Computertomographie (von altgriechischen: tome, „Schnitt“ und  graphein, „schreiben“), Abkürzung CT, ist die rechnerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes, um ein dreidimensionales Bild zu erzeugen.
Es handelt sich dabei um ein schnittbildgebendes Verfahren. CT ist ein seit 1974 eingesetztes röntgentechnisches Verfahren, bei dem eine bestimmte Region Ihres Körpers Schicht für Schicht sichtbar gemacht wird. Heutzutage ist die CT-Technik in der Medizin zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel geworden. Sie wird für Routine- und Notfalluntersuchungen am gesamten Körper eingesetzt.

Die vorrangigen Einsatzgebiete der CT sind:

  • Erkennung und Verlaufsbeurteilung von Tumorerkrankungen.
  • Erkennung und Beurteilung verschiedener krankhafter Organveränderungen.
  • Erkennung von akuten Erkrankungen, wie zum Beispiel Entzündungen, Passagebehinderungen im Magen- und Darmbereich.
  • Beurteilung von knöchernen Verletzungen, besonders Polytraumapatienten.
  • Erkennung und Beurteilung neurologischer Erkrankungen, vorrangig Schlaganfalldiagnostik.
  • Erkennung und Beurteilung von akuten und chronischen Gefäßerkrankungen.
  • Therapeutische und diagnostische interventionelle Eingriffe.

 

Das technische Leistungsspektrum des Katholischen Klinikum Mainz:

  • Multislice-CT (10 und 64 MS) aller Organbereiche mit hochauflösender Knochen-, Weichteil-und Lungendarstellung
  • Dünnschichtuntersuchungen (0,6 Millimeter Schichtdicke)
  • Durchblutungsstudien in Bolustechnik einschließlich CT-Angiographien
  • Virtuelle 3D Rekonstruktionen
  • Rotationsfehlerbestimmung
  • Fusion mit anderen bildgebenden Verfahren

Spezialverfahren:

  • Cardio-CT inklusive Calciumscoring (4D-Herzdiagnostik)
  • Virtuelle Coloskopie / Bronchoskopie
  • Hirnperfusionsmessung zur Schlaganfalldiagnostik
  • Knochendichtemessung bei Verdacht auf Osteoporose
  • Dental-CT vor kieferorthopädischen Eingriffen
  • CT-gesteuerte Navigatortechnik für Endoprothesen-Implantationen in Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie des kkm

CT-gesteuerte Eingriffe:

  • Diagnostische und therapeutische Punktionen
  • Ableitung von Flüssigkeiten (zum Beispiel Abszessdrainage)
  • Schmerztherapien: perineurale und epineurale Infiltrationen bei Bandscheibenvorfällen, -protrusionen, Narbengewebsbildung nach Bandscheiben-OP, degenerative Veränderungen mit Schmerzsymptomatik. Facettenblockaden

 

 

Leistungen

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Im Notfall

Seelsorge

In einem Krankenhaus in kirchlicher Trägerschaft hat die Krankenhaus-Seelsorge einen besonderen Stellenwert. mehr ...

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